Methodologie & Datenquellen
Stand: April 2026
METROX aggregiert öffentlich zugängliche Daten aus mehreren Quellen und berechnet daraus Marktindikatoren, Preis-Benchmarks und den Demand Index. Diese Seite dokumentiert, woher die Daten stammen, wie oft sie aktualisiert werden und welche Einschränkungen zu beachten sind.
1. Datenquellen
METROX erstellt Marktindikatoren auf Basis öffentlich verfügbarer Daten, institutioneller Statistiken, Suchinteresse, Werbeindikatoren, Branchenresearch, Open-Government-Daten und METROX-Schätzungen — verarbeitet durch proprietäre KI-gestützte Modelle, die Bezirks-Signale ableiten, normalisieren und statistisch aggregieren. Das Dashboard zeigt ausschließlich aggregierte bezirksbezogene Indikatoren und von METROX berechnete Scores. Angezeigte Werte sind modellierte Signale, keine Rohzahlen. Die genaue Zusammensetzung und Gewichtung der Eingaben entwickelt sich mit unseren Modellen weiter.
2. Aktualisierungsrhythmus
Bezirks-Kennzahlen (Preis, Rendite, Demand Index) werden mehrmals wöchentlich neu berechnet. Offizielle Anker (OeNB, Statistik Austria) werden quartalsweise eingepflegt. Das „Stand“-Datum auf dem Dashboard zeigt jeweils den letzten Snapshot an.
3. Berechnungsmethoden
Pro Bezirk berechnet METROX einen robusten Median-Angebotspreis-Benchmark pro m² (Standard internationaler Immobilienindizes). Stadtweite Aggregate sind aktivitätsgewichtet über Bezirks-Mediane — Bezirke mit höherer Marktaktivität tragen proportional stärker bei. Pre-live historische Anker werden auf öffentliche Quartalsindizes kalibriert und mit Branchenforschung abgeglichen, damit die Zeitreihe nahtlos übergeht. Der METROX Demand Index ist ein proprietärer zusammengesetzter Score von 0 bis 100 auf Basis aggregierter öffentlicher Marktsignale, Suchinteresse, Werbeindikatoren, makroökonomischem Kontext, veröffentlichten Marktberichten und METROX-Schätzungen. Renditen sind Brutto-Schätzwerte und berücksichtigen keine individuellen Eigentümerkosten.
4. Einschränkungen — Angebotspreise vs. Abschlusspreise
Alle METROX-Preise sind Angebotspreis-Benchmarks — keine realisierten Transaktionspreise, kein offizieller Mietspiegel, keine bestehenden Mietverträge. Empirische Forschung (Levy Institute 2024; Berlin School of Economics 2025) zeigt, dass Angebotspreise typischerweise 5–15% über Transaktionspreisen liegen, mit größerem Abstand bei Premium- und Neubau-Segmenten. Angebotspreis-Benchmarks sind am nützlichsten als Frühindikatoren für Verkäufererwartungen und kurzfristige Marktrichtung (Methodik wie Rightmove in UK), und für Bezirks-Granularität, die in transaktionsbasierten öffentlichen Indizes nicht verfügbar ist. Für exakte transaktionsbasierte Bewertungen: Statistik Austria HPI oder kommerzielle Transaktionsdatenbanken (PriceHubble). Bezirke mit begrenzter Marktabdeckung können kurzfristige Schwankungen zeigen. Alle Werte sind unverbindliche Schätzungen und ersetzen keine individuelle Bewertung oder Fachberatung.
5. Beta-Status
METROX befindet sich in einer öffentlichen Beta-Phase. Funktionen, Datenquellen und Berechnungsmethoden können sich ohne Vorankündigung ändern. Wir veröffentlichen wesentliche Änderungen an der Methodologie auf dieser Seite.
Erstellt von Lishchuk & AI